2. April 2018, Ostermontag

Rohrwiesen und Galloway

Besuchen Sie den NABU an der Beobachtungshütte. Von dort aus zeigen wir Ihnen das tolle Schutzgebiet mit seiner vielfältigen Vogelwelt. Wie gewohnt servieren wir Kaffee und Kuchen.

Treffpunkt: 15.00 bis 17.00 Uhr an der Beobachtungshütte. Anfahrt: B 9 etwas nördlich von Rheindürkheim, Zufahrt Gärtnerei Tils. Gleich nach dem Einbiegen rechts auf dem ausgeschilderten Parkplatz parken. Von dort zu Fuß den Beschilderungen bis zur Hütte folgen. Fahrradfahrer können direkt vorfahren.
Info: NABU Worms 0 62 42 / 54 58

Bilder



Besuch der Rheingütestation

12. April 2018, Donnerstag

In den Brückenpfeilern der Rheinbrücke verbirgt sich eine Einrichtung, die länderübergreifend seit dem großen Chemieunfall bei Basel die Rheinwasserqualität mit chemischen und physikalischen Messungen sowie Biotests kontrolliert. Auch werden hier Daten aus dem deutschen Rheineinzugsgebiet zentral gesammelt. Der Leiter der Station wird uns anschaulich und gut verständlich die Arbeitsweise der Einrichtung erklären. Anmeldung bis 10. April erforderlich.
Treffpunkt: 14.30 Uhr am Haupteingang.
Anmeldung: Jutta Wostbrock (0 62 41) 97 05 97


Rückblick

10 Personen wurden am 12.April von Dr.Peter Diehl begrüßt und bekamen zunächst eine theoretische Einführung in die Arbeit der Station, die vor mehr als 20 Jahren nach der Sandoz-Katastrophe ihren Betrieb aufgenommen hat. Der Stationsleiter zeigte anschaulich, wie die Belastungen im Einzugsgebiet des Rheins (so groß wie die halbe Fläche der BRD) immer größer wurden und die Selbstreinigungskraft des Wassers immer weiter abnahm, ganze Bereiche waren biologisch tot. Kläranlagen waren Mangelware und viele Stoffe aus der Industrie durften legal in die Flüsse eingeleitet werden. Der Bau von Kläranlagen mit 3. Reinigungsstufe, die v.a. die Stickstoffbelastung deutlich reduzieren konnte, zeigte Wirkung. Heute ist die Wasserqualität so gut, dass selbst im Hochsommer der Sauerstoffgehalt immer ausreichend ist. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Vielzahl von Stoffen hinzugekommen ist, die Probleme verursachen (z.B.Hormone, multiresistente Keime und Mikroplastik).

 

Im zweiten Teil wurde die tägliche Praxis erklärt. Die Überwachung der Rheinwasserqualität ( 4 Probenentnehmer sind quer über den Fluß verteilt ) erfolgt hauptsächlich mit Hilfe von chemisch-physikalischen Messungen, Biotestsystemen (z.B. Wasserflöhen, die als Alarmmelder zum Einsatz kommen) sowie einem chemischen Screening auf organische Spurenstoffe mit Hilfe von Gaschromatographie und Massenspektrometrie.
Auch „blinde Passagiere“ kommen mit dem Wasser in die Station, z.B. die Zebramuschel.
Erstaunlich für die Teilnehmer,dass die Arbeit der Station mit nur 3 ½  Stellen zu bewältigen ist.
 

Jutta Wostbrock

 

Bilder siehe Monat April


Waldrefugium Herrnsheimer Klauern

15. April 2018, Sonntag

Waldrefugium
Waldrefugium

Diese Führung in den Herrnsheimer Wald ist ein Klassiker. Spechte und Singvögel sind zu sehen und zu hören. Förster Göttel oder Erbes stellt das Waldrefugium vor und mit Dieter Kern und Klaus Rupprecht vom NABU lauschen wir, was die Vogelwelt, z.B. die Nachtigall, zu bieten hat. Hans König berichtet über im Wald lebende Fledermäuse.

 - Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden.

- Teilnahmegebühr: Erwachsene 2,- €.

- Info und NABU-Leitung:

  Dieter Kern 0 62 41 / 3 40 85

 - Treffpunkt: 08.30 Uhr Worms-Herrnsheim,      Parkplatz am Badesee.


Naturschutzgebiet Kühkopf

28. April 2018, Samstag, Ein Blick hinter die Kulissen

Schwarzmilan am Boden
Schwarzmilan. Foto: Olaf Titko

Der NABU bekommt im größten hessischen Naturschutzgebiet bei zwei Führungen einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Hans-Peter Maier vom Landesbetrieb Hessen-Forst und Ralph Baumgärtel, der Leiter des Umweltbildungszentrums, führen uns über das Gelände und durch das Besucher-Informationszentrum. Dazwischen ist ein Imbiss mit z.B. Kaffee und Kuchen, möglich.

Treffpunkt:

Abfahrt in Fahrgemeinschaften pünktlich um 13.00 Uhr in der Floßhafenstraße Worms, unter der Rheinbrücke.

 

Oder 14.00 Uhr am Besucher-Informationszentrum auf dem Kühkopf.

Info: NABU Worms-Wonnegau 0 62 42 / 54 58