Beweidungsprojekt an der Pfrimm

6. August 2017, Sonntag

Zwischen Albisheim und Harxheim (Zellertal) konnte ein 6 km langer und bis zu 150 m breiter Gewässerkorridor angekauft werden. Auf Teilstücken von insgesamt 800 m wurde großzügig renaturiert. Seitdem entwickelt sich die Pfrimm dort von selbst. Ein Beweidungskonzept regelt die Pflege. Wir besichtigen das hochinteressante Projekt des NABU Donnersberg, vorgestellt von Rüdiger Viessmann.

 

Treffpunkt: 14.00 Uhr Parkplatz Wormatia-Stadion, Alzeyer Straße 131, Worms, zur Bildung von Fahrgemeinschaften oder 15.00 Uhr vor Ort an der Kleinmühle bei Albisheim, von Worms auf der B 47 kommend vor dem Ort links einbiegen.

 

Leitung: Rüdiger Viessmann, NABU Donnersberg,

 

Info: Dieter Kern 0 62 41 / 3 40 85

 

 


"Wir sammeln einen Werzwisch "

12. August 2017, Samstag

Bei einem Rundgang durch die Flörsheim-Dalsheimer Gemarkung mit der Kräuterfrau Iris Thomas erfahren Sie beim Sammeln Wissenswertes über heimische Wildkräuter und deren Heilwirkung. Zum Abschluss binden Sie einen Werzwisch für das eigene Zuhause.

Kosten pro Teilnehmer 5 €. Wahlweise auch mit Abschluss beim Winzer mit zwei Weinen zum Probieren 1 € mehr.
Treffpunkt: 14.30 Uhr Flörsheim-Dalsheim, Moorgasse, am evangelischen Kindergarten. Dauer ca 1,5 Stunden.
Infos: Cariann Meyer 0 62 41 / 20 63 18

Kräuterschule-Wonnegau

 Jeder Kräuterstrauß ist nach Region anders. Früher ging das auch nicht anders, denn es waren ja nur die Pflanzen da, die eben vor der Haustüre wuchsen.

Welche Kräuter aber meistens darin vorkommen, sind Spitzwegerich, Donnerwurz, Bohnenkraut, Katzenpfötchen, Malve, Königskerze, Golddistel, Kamille, Rotklee, Leinkraut, Tausendgüldenkraut, Kümmel, Salbei, Schafgarbe, Baldrian, Johanniskraut, Sauerampfer, Wermut, Weidenröschen, Herzgespann, Rainfarn, Mohn, Thymian, Odermennig, wilde Möhre, Beifuß, Melisse und Arnika, sowie verschiedene Getreidesorten. Meist wird der Buschen um eine Königskerze herum aufgebaut und gebunden.


Geänderte Werzwisch Kräuterführung mit Frau Monika Reuter am 12.08.2017

 

In einer Regenpause führte uns Frau Reuter 2  ½  Stunden ein Stück in die Rheinauen im Unteren Busch. Dort konnten wir, nachdem das Auge geschult war, insgesamt 12 Kräuter kennenlernen. Wir hörten von der Bedeutung des Werzwischs, (so wird  ein Strauß aus Kräutern, Wurzeln und Zweigen genannt) der vor allem in den katholischen Gemeinden des süddeutschen Sprachraumes anlässlich des Festes Mariä Himmelfahrt (15.08.) gesammelt und in der  Kirche geweiht wird. Die Werzwisch- Pflanzen waren fest im täglichen Leben verankert. Ihre Wirkkräfte sollten Krankheit, Fruchtbarkeit und Schutz  für die Menschen bringen. Wir haben keinen Strauß gebunden oder gepflückt, haben aber viel über die medizinische Wirkung bzw. die Brauchbarkeit von einzelnen Pflanzen erfahren.

 

Z.B. dass manchen Pflanzen Bedeutungen zugewiesen wurden: Die Wegwarte galt als Kraftpflanze, sozusagen ein Placebo Effekt. Deutlich wurde, dass gerade diese Pflanzen Nahrung für Schmetterlinge, Hummeln und Insekten bieten. Und das es vielleicht sinnvoll  ist, im eigenen Garten ein „Werzwischbeet“ anzulegen, anstatt einen Strauß auf den inzwischen seltenen Blühwiesen zu pflücken.

 

Bei einer Runde Wasser mit selbstgemachtem Rosensirup bereichert,  nahmen 9 Personen erfüllt mit neuen Eindrücken und Wissen, das uns auf einem Infoblatt ausgehändigt wurde, Abschied.  Auf unserer Website sollen demnächst die gefundenen Pflanzen mit Fotos und Namen zu sehen sein.

Cariann Meyer


Besuch der Wildvogel-Auffangstation

20. August 2017, Sonntag

Die im Heylschen Landgut in Bobenheim-Roxheim untergebrachte Station nimmt gefiederte Unfall- und Verletzungsopfer sowie verwaiste Jungvögel auf. Sie werden hier medizinisch versorgt und nach Genesung wieder ausgewildert.

Jörn Weiß wird uns durch die Station führen und die Organisation und die Abläufe erklären.

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Parkplatz der WVAS, Nonnenhof 5, 67240 Bobenheim-Roxheim.

 

Info: Jutta Wostbrock 0151-61409637

 

Bilder

 

Rückblick

Etwa 30 (!) Personen trafen sich in der WVAS, davon 5 Kinder, 8 Vorstandsmitglieder. Einerseits sehr erfreulich, aber Jörn musste teil weise 2 Gruppen machen.  Am Schluss habe ich eine "Spendenmütze" hingelegt, da dürfte einiges zusammengekommen sein.

Jutta Wostbrock