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Schon seit vielen Jahren zeichnet der NABU Worms verdiente Personen und Gruppen aus, die sich in besonderem Maße für die bedrohte Natur einsetzen und deren Engagement vorbildlich für andere ist. Beispielhaft für die vielen im Natur und Umweltschutz tätigen Menschen, die sich tagtäglich für Natur und Umwelt einsetzen. |
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1.) Urkundenverleihung an Karl-Wilhelm Krumm
Der NABU überreichte Karl-Wilhelm Krumm und seinem Team im Schul- und Umweltgarten eine Urkunde und eine Flasche NABU-Wein als Dank und Anerkennung für das große ehrenamtliche Engagement beim Bau des Umwelthauses. Herr Krumm, Architekt Dorn und weitere Kollegen freuten sich sehr über diese Auszeichnung.
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Herr Krumm und sein Team |
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2.)Urkundenverleihung an Peter Kissel
Der Gemeindepädagoge der evangelischen Kirche von Pfeddersheim, Peter Kissel, wurde am 27. April vom NABU mit einer Urkunde geehrt. Peter Kissel hat vor 11 Jahren die Pfeddersheimer Umweltwoche ins Leben gerufen, die seitdem in den Osterferien stattfindet. Rein rechnerisch wurde ca. 500 Kindern das Thema Umwelt- und Naturschutz nähergebracht. Inge Bösl lobte im Umweltgottesdienst Peter Kissel in ihrer Rede als Vorbild für andere und für das, was er durch die Umweltwoche bisher geleistet hat. In diesem feierlichen Rahmen erfuhren auch die Gemeindemitglieder, welchen besonderen Stellenwert seine Arbeit hat.
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3.)Urkundenverleihung an Lara Wetzel und Annemarie Herbst
Der NABU schließt seine Urkundenverleihungen 2003 mit der Auszeichnung der beiden Mädchen aus Dittelsheim-Heßloch nun ab. Wir wurden auf die beiden Umweltschützerinnen durch einen Presseartikel aufmerksam. Darin wurde berichtet, wie die Mädchen mit einem Bollerwagen loszogen und einen Graben von Müll befreiten. Der NABU Worms in Vertretung von Frau Niesen und Frau Daumann zeichnete sie nun wegen ihres vorbildlichen Verhaltens mit je einer Urkunde und je einem Kosmos Tierführer an einem Aktionstag der Katholischen Landjugendbewegung, an dem die Beiden teilnahmen, in Gundheim aus.
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Lara Wetzel und Annemarie Herbst gemeinsam mit der katholischen Landjugend |
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1.)Einer von vielen im Natur und Umweltschutz tätigen Menschen, die sich tagtäglich für Natur und Umwelt einsetzen, ist Ortsvorsteher Adolf Kessel aus Rheindürkheim.
An erster Stelle ist sein vorbildliches Engagement für das Abschranken des Rheinvorlandes Rheindürkheimer Wörth herauszuheben. Dort fuhren in den Sommermonaten viele Autofahrer trotz Verbotes in das Landschaftsschutzgebiet, schädigten beim Parken die Flora und stören die Fauna empfindlich. Dies ist nun nicht mehr möglich.
Zweitens unterstützt Ortsvorsteher Kessel mit dem Ortsbeirat, Rheindürkheimer Bürgern und vor allem betroffenen Landwirten die Umsetzung des Seegrabenprojektes. Am Rheindürkheimer Naturschutzgebiet "Spieß" sollen Flächen durch die Naturschutzverbände gekauft werden. Profitieren tun alle:
Der Mensch, so z.B. Landwirte, denen an anderer Stelle grundwasserunbeeinträchtigte Ackerflächen angeboten werden, und auch die Natur.
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2.) Als sich die ev. Kirchengemeinde Hohen-Sülzen entschied eine Scheune umzubauen, bestand die Gefahr, dass der Dachboden für die Schleiereule als Quartier verloren ging. Schleiereulen brüten ausnahmslos in Scheunen und Kirchtürmen . Also entschloss man sich kurzerhand, eine Zwischendecke einzuziehen, um den unteren Raum nutzen zu können und die obere Etage dem Gebäudebrüter Schleiereule vorzubehalten. Für dieses Engagement wurde Pfarrer Hudel und der Gemeinde die NABU-Urkunde verliehen. |
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3.) In die gleiche Richtung geht die Auszeichnung der evangelischen Kirchengemeinde Osthofen, die im Dachboden der Bergkirche schon seit vielen Jahren einen Brutkasten für die Schleiereule zulässt. Doch die ev. Kirchengemeinde Osthofen stellt den Dachboden der Kirche nicht nur den bedrohten Nachtvögeln zur Verfügung, sondern hat in vorbildlicher Art und Weise beschlossen, den großen Raum im Kirchenschiff auch Fledermäusen als Wochenstuben zur Verfügung zu stellen. Die Vereinbarkeit zwischen Renovierung, bei der Tauben verdrängt werden sollen und gleichzeitig Fledermausschutz gewährleistet wurde, ist nun beim Umbau gelungen. Derzeit plant die ev. Kirchengemeinde die Installierung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des ev. Kindergartens. All dieses Engagementwar dem NABU eine Urkunde wert. |
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Pfarrer Heymach, Pfarrer Fey, Osthofen |
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4.) Michael Antz wurde wegen seines besonderen Einsatzes für den Schutz der Uferschwalben mit einer Urkunde des Landesverbandes geehrt. Mit Hilfe seines schweren Radladers schafft er in jedem Frühjahr noch vor der Rückkehr unserer kleinsten Schwalbenart senkrechte Steilwände in seiner Sandgrube, in die die Uferschwalben ihre meterlangen Brutröhren graben. Um eine Erosion der Wand durch Regenwasser zu verhindern, wird sie oben durch einen kleinen Erdwall gesichert. Für den Amphibienschutz legte Herr Antz Laichgewässer an.
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Michael Antz, Pfeddersheim |
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