NABU Infos  
   
NABU-Informationen Januar bis Februar 2012
 
   
Der NABU wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Feiern Sie mit uns dieses Jubiläum bei den verschiedensten Anlässen. Los geht es am Samstag, den 10. März mit der Versammlung der rheinland-pfälzischen Delegierten im Kesselhaus. Am 16. März folgt die Jahreshauptversammlung des NABU Worms in der Keller-Anna. Höhepunkte sind zweifellos das gesellige Fest im Erlebnisgarten, das am 16. Juni stattfindet, und die Beteiligung am Backfischfestumzug. Mit einer reich bebilderten Ausstellung zeigen wir Ihnen die Schwerpunkte unserer Aktivitäten im Naturschutz und Artenschutz. Im Heimatjahrbuch der Stadt Worms werden wir einen Rückblick auf 25 Jahre NABU Worms geben.

Steinkauzröhre am Sonnenberg
Die Herren Kutz, Rupprecht und Kern hatten die Bodenhülse für die Steinkauzröhre Typ Knier in Zementmörtel im Boden eingesetzt. Am 04.01.12 wurde die Konstruktion auf dem Acker Sonnenberg in Wiesoppenheim aufgestellt. Die Höhe über alles beträgt 3,05 Meter. Das Bauwerk hält eine zur Wartung und Kontrolle angelehnte Leiter aus; ist also stabil.

Jagdausübung Rohrwiesen
Am Samstag, den 17.12.2011, fand in den Rheindürkheimer Rohrwiesen eine Treibjagd mit 47 Jägern statt, die von der Alcoa-Hütte aus beobachtet werden konnte. Die Jäger liefen direkt durch das Schutzgebiet und schossen massiv, vermutlich auf Stockenten und Graugänse. Ob etwas getroffen wurde, konnte nicht festgestellt werden. Der NABU bekennt sich zu einer ordnungsgemäßen Jagdausübung, hegt allerdings erhebliche Zweifel, ob die oben beschriebene Jagdveranstaltung Aspekte des Artenschutzes beachtet hat und naturschutzfachliche Zusammenhängen erkannt wurden.

Perdix 2012
Mit dem Perdix 2012 ist uns wieder ein schönes Heft gelungen. Jedes Jahr legen wir eine Schippe drauf.

Spenden an den NABU
Über das enorme Spendenaufkommen in 2011 sind wir erfreut, das incl. Sachspenden 4860 € betrug.

Ehrenbürger von Ibersheim
Der NABU gratuliert seinem Vorstandsmitglied Horst Pirschel zu der Auszeichnung.

Ausstellung "Ökologische Stadtbeleuchtung"
Jutta Wostbrock berichtet von der gelungenen Eröffnungsveranstaltung, der man allerdings mehr Teilnehmer gewünscht hätte. OB Kissel hielt die Eröffnungsrede. Ein großer Dank gebührt Heike Töngi von der Regionalstelle des NABU, die sich um die Organisation gekümmert hat. Die Ausstellung befindet sich derzeit im Ämterhaus.

Minibüchlein sind da
Der NABU verfügt nun wieder über eine ausreichende Menge an "Kosmos-mini", kleine Vogelbüchlein, die zum Preis von 3 € verkauft werden.

Streuobstwiesen Monsheim
Mit einem zweiten Arbeitseinsatz räumten fünf Aktive einen weiteren Teil des Schnittgutes ab. Ein dritter und letzter Pflegeeinsatz ist in Planung.

Presseveröffentlichungen
Bemerkenswert waren die Artikel zum Kahlschlag am Wiesenbrünnchen in Pfeddersheim, bei dem die Verwaltung wieder mal den örtlichen Beauftragten für Naturschutz, immerhin einen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Jürgen Schröhoff, nicht informierte. Der Präsident der SGD Nord ist Uwe Hüser, der früher Bundesgeschäftsführer des NABU in Bonn war. Zu den Alexandersittichen erschienen in jüngster Zeit zwei weitere Artikel.

Frühling 2012
So langsam streckt der Frühling seine Fühler aus. Saatkrähen bauen schon munter, Misteldrosseln singen wieder ihr rheinhessisches Lied und die ersten Rotmilane ziehen über uns hinweg. Doch Vorsicht: Vor wenigen Jahren brach zu dieser Zeit der Winter aus und bescherte uns den kompletten März reichlich Schnee!

 
 
NABU-Informationen März bis April 2012
 
   
Der NABU wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Feiern Sie mit uns dieses Jubiläum bei den verschiedensten Anlässen.

Projekt: Turmstationen
An den Turmstationen befinden sich nun DIN A 2 große Schilder. Sie sind mit 60 cm auf 42 cm nicht zu übersehen. Am 8. März 2012 wurden drei weitere Stationen zusammen mit den außerst kooperativen Männern vom EWR bestückt. Es handelt sich um Mörstadt, Grasweg, wo ein Turmfalkkasten und zwei Fledermauskästen, um Mörstadt, Friedrichstraße, wo ein Turmfalkkasten, vier Doppelmehlschwalbenkästen und ein Fledermauskasten sowie um Rheindürkheim, Donaustraße, wo ein Turmfalkkasten, drei Doppelmehlschwalbenkästen und ein Fledermauskasten angebracht wurden. Werner Kutz, Klaus Rupprecht, Horst Pirschel und Dieter Kern vom NABU nahmen mit viel Spaß trotz kalten Windes teil.

Landesvertreterversammlung des NABU
Der NABU Worms richtete anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums im Kesselhaus in Worms die Versammlung der rheinland-pfälzischen Delegierten aus. Neben rund 130 Delegierten kamen auch die Gäste OB Kissel, die Mitglieder des Landtages Anklam-Trapp, Guth und Kessel, sowie der Präsident der SGD Nord, Herr Hüser. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir ein sehr guter Gastgeber waren. Höhepunkte der Veranstaltung waren der Vortrag von Dr. Kienzl zu den Wanderfalken am Wormser Dom, sowie die Ehrung von Jutta Wostbrock mit der silbernen NABU-Ehrennadel. In seiner Laudation merkte der Vorsitzende des NABU Rheinland-Pfalz, Siegfried Schuch, folgendes an: „Jutta Wostbrock ist Gründungsmitglied des NABU Worms, seit Beginn 25 Jahre ununterbrochen Vorstandsmitglied, davon die letzten 15 Jahre zusammen mit Werner Kutz und Matthias Bösl eine der drei Vorsitzenden. Sie ist mit ihrer kontinuierlichen Präsenz eine wichtige Größe im NABU Worms und hat, statistisch betrachtet, an 300 Vorstandssitzungen teilgenommen. Sie vertritt den NABU Worms vor allem in AG´s anderer Organisationen, Besprechungsrunden und bei Behördenterminen. Sie leitet seit rund 20 Jahren verantwortlich die Pflegeaktionen am Bordsberg Mörstadt und hat über viele Jahre die Infostände am Tag der lokalen Agenda organisiert.“

Projekt Wanderfalken am Wormser Dom
Mit großem zeitlichen und technischen Aufwand wurde die Kamera neu installiert und pünktlich zum lebhaften „Worms blüht auf“ fertig gestellt. Mehrere Presseartikel machten auf die Aktion 2012 aufmerksam. Der Besucherandrang ist enorm. Mittlerweile ist sogar auf der Homepage der Stadt Worms ein sich alle 15 Minuten aktualisierendes Bild zu sehen. Die Aktion läuft prächtig!

NABU zur Rheinland-Pfalz Ausstellung
Margarete Daumann, Werner Kutz und Dieter Kern vertraten den NABU am Infostand bei der großen Ausstellung. Sie kamen am 22.03.12 mehr oder weniger erledigt zurück. Aber es hat sich gelohnt. Sie führten viele Gespräche und konnten die meisten Anliegen zur Zufriedenheit beantworten.

Beobachtungshütte am Ostermontag
Meist kommt es anders als man denkt: Die Voraussetzungen für die fest terminierte Exkursion durch die Rohrwiesen hätten eigentlich nicht schlechter sein können und ich hatte die feste Absicht, die Tour abzusagen und wollte nur noch kurz am Treffpunkt vorbeischauen. Es regnete den ganzen Tag leicht vor sich hin und die Temperaturen bewegten sich bei ca. 5° C, dazu wehte ein kalter Wind. Bewegen ist das Stichwort. Offensichtlich wollten sich viele nach den Ostertagen bewegen und ich staunte nicht schlecht, als bei meinem Eintreffen am Parkplatz Rohrwiesen bereits mehrere Fußgruppen auf dem Weg zur Hütte waren. Die konnte ich also nicht mehr einfangen. Noch während ich meine Schuhe wechselte, kam um 13.45 Uhr das 10. Fahrzeug auf den Parkplatz. In der Beobachtungshütte wuchs die Zahl der Gäste in den folgenden 2 Stunden auf rund 30 Personen an, zeitweise drängten sich 15 Personen an die Luken. Ich übergab kurzerhand die ornithologische Führung an Dieter Kern und Dr. Thomas Tietze, rannte zum Parkplatz und holte von zuhause den flugs georderten Kaffee für die fröstelnden Gäste. Diese sahen Reiherenten, Schnatterenten, Krickenten, Grünschenkel, Flusswasserläufer, Kampfläufer, Bekassine (ganz zum Schluss), Rohrdommel (nur durch einen um 16.00 Uhr eintreffenden Orni gesehen), Rohrweihe und Schafstelze. Fazit: Der Ostermontag ist der ideale Tag für ein Treffen an der Beobachtungshütte. Wenn es nächstes Jahr nicht regnen sollte, reicht der Kaffee nicht ;-)

NABU-Tour durch die Herrnsheimer Klauern
Mit den Veranstaltern waren wir 27 Personen, die äußeren Bedingungen einfach aprilmäßig. Die Führung durch die Klauern ist immer wieder gut besucht und mittlerweile als fester Programmpunkt aus unserem Jahresprogramm nicht mehr wegzudenken.

Zum Vogel des Jahres, der Dohle
Es war der erste Sommertag des Jahres 2012, als sich rund 20 Teilnehmer der Führung durch Gundersheim am Mitfahrerparkplatz trafen. Zunächst gab es ein paar Erläuterungen zur Flurbereinigung am Höllenbrand mit dem Steinschmätzervorkommen. Auf dem Weg zur größten Saatkrähenkolonie Rheinhessens und in Gundersheim selbst konnten auffällig viele Amseln gesichtet und gehört werden, was nach dem Einfluss des Usutu-Virus nicht zu erwarten war. An der evangelischen Kirche hatten Dr. Kienzl und Werner Kutz zwischenzeitlich die mit viel Aufwand erstellten Infotafeln zur Dohle aufgebaut, auf die Matthias Bösl seine Erläuterungen beziehen konnte. Bei kühlen Getränken und leckeren Speisen klang der Sommerabend harmonisch aus. Der Betreiber der Burgunderstuben nahm sich Zeit, die NABU-Mitglieder durch seine Gaststube zu führen, in denen er allerlei historische Gegenstände, wie Rüstungen, Folterinstrumente und Hieb- und Stoßwaffen ausgestellt hat.

Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2011
Werner Kutz und Dieter Kern brachten in der Gartenanlage "Waldeslust" mit Hilfe von überaus freundlichen Menschen sieben Nistkasten für den Gartenrotschwanz an. Der Vogel ist den meisten Pächtern dort bekannt. Verwechslungen mit dem Hausrotschwanz konnten wir ausschließen. In einem Fall wurde uns ein Bruterfolg vom vergangenen Jahr per Fotohandy nachgewiesen. Dabei hatte das Brutpaar einen Kasten mit kreisrundem Einflugloch angenommen. Eine weitere Anbringungsaktion wurde in den Gärten "Am Mondschein" und den "Hinterhuten" durchgeführt. Rainer Schreiber hatte die Kontakte hergestellt.

Saatkrähen 2012
Mit einer aufwändigen Zählaktion haben wir wieder den Saatkrähenbestand 2012 erfasst. Im Zuständigkeitsgebiet des NABU Worms ist die Zahl der Paare von 873 auf 1015 (+ 16 %) gestiegen. Im Stadtgebiet Worms ist die Zahl der Paare von 307 auf 348 (+ 13 %) gestiegen. Die größte Kolonie in Gundersheim weist mit ca. 356 Paaren keine Veränderungen in den letzten 4 Jahren auf. In Worms ist der Standort Naturfreunde (2011: 59 Nester) aus nicht bekannten Gründen aufgegeben worden. Auf dem Hauptfriedhof gibt es einen deutlichen Rückgang. Die Werte der letzten Jahre waren 37, 76, 66 und nun 40 Paare. Bei Hohen-Sülzen an der B 47 gibt es nach Rückgängen von 161 und 140 auf 130 Nester nun einen Sprung auf 220 Nester. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kolonie von den Naturfreunden nach dort umgezogen ist. In der Gaustraße in Worms, ein durchaus kritischer innerörtlicher Standort, haben die Saatkrähen verschiedene Bäume besetzt, deren Zahl von 24 auf 41 gestiegen ist. Sie befinden sich im Bereich Parkplatz Gaustraße/Johanniterstraße/Körnerstraße. Der Standort ist aber nur deswegen kritisch, weil insgesamt ca. 10 Parkplätze nicht genutzt werden können, denn es regnet Äste und Kot. Sollten z.B. die Bäume in der Johanniter- und Gaustraße gestutzt werden, um die Kolonien zu verhindern, ist ein Umzug in den Hans-Dörr-Park (ehem. Stadtkrankenhausgelände) wahrscheinlich, wo sich schon 1 Nest befindet. Das muss man wissen. Die Kolonie an der Rastanlage Wonnegau wächst und wächst. Von 22, 55, 78, 114 nun auf 160 Paare.Auch in Pfeddersheim an der Pfrimmbrücke Nähe Feuerwehr gab es eine Zunahme von 19 auf 30 Paare und im Ort an der Sparkasse von 5 auf 10 Nester. Am Hammelsdamm zählten wir 2011 noch 5 Nester, nun sind es 37. In Abenheim am Zubringer haben sich an völlig unkritischem Standort 5 Paare angesiedelt. In Rheindürkheim an der B9 und dort in der Oberrheinstraße haben sich plötzlich 14 Paare niedergelassen, ein Teil der Kolinie befindet sich in einem Privatgarten. In die VG Eich haben sich 7 Paare vorgewagt und brüten an der Landstraße L 440 an den Aussiedlerhöfen (Nähe Sandhof). Zusammenfassend kann von leicht gestiegen Gesamtbeständen und einer Verschärfung an einigen kritischen Standorten gesprochen werden. Wobei die Verschärfung nahezu alleine durch "Lärm" und Nichtnutzbarkeit von ca. 10 Parkplätzen besteht. Während der Problemstandort Naturfreunde keiner mehr ist und sich die Lage auf dem Hauptfriedhof leicht entspannt, nimmt die Zahl der Nester in der Gaustraße/Johanniterstraße zu. Auch die Neugründungen können die Anwohner zunächst irritieren.

 
 
NABU-Informationen Juni bis August 2011
 
   
Wiesenmahd in Hamm
Es gibt Arbeitseinsätze, während derer man sich die Frage stellt, was einen nur geritten hat, mitzumachen. Hinterher ist man dennoch stolz, dass alles bestens erledigt wurde. Die Wiesenmahd in Hamm ist so ein Beispiel. Hatten sich in der Nacht zuvor noch schwere Gewitter mit Abkühlung angekündigt, war am Morgen nichts mehr davon zu spüren. Bei Schwüle und Hitze mähten und räumten acht NABU-Aktive zwei Wiesen und gingen dabei bis zur Grenze der Belastbarkeit und sogar darüber hinaus. Die körperlichen Anstrengungen waren enorm. Trotzdem kam der Spaßfaktor nicht zu kurz.

Bienentage im Erlebnisgarten
Monika Niesen und Jürgen Korsen haben den NABU wieder mit viel persönlichem Einsatz bei einer Veranstaltung vertreten und am Wildbienenhotel einen Infostand aufgebaut.

Späte Schleiereulenbrut
Wir betreuen einen Schleiereulenkasten in der Osthofener Bergkirche. Dort saß am 02.08.2011 die Schleiereule auf 4 Eiern. Es handelt sich um eine späte Brut, die sicher nicht ungewöhnlich ist. Da wir in diesem Jahr ein gutes Mäuseangebot hatten (einige Sechser- und auch Siebenerbruten beim Steinkauz zeigen das) kann die Schleiereule zwei Bruten durchführen. Sie ist bei guten Bedingungen sehr variabel und hat eine enorme Populationsdynamik, mit der sie die extremen Winterverluste ausgleicht, denn sie kann kaum Depotfett speichern und verhungert nach 7 Tagen ohne Nahrung. Damit verschwindet sie in ungünstigen Jahren manchmal vollständig aus den betroffenen Regionen. Durch die enorme Reproduktion in guten Mäusejahren und die Angewohnheit, dass die Jungen erst einmal weit ziehen, bis sie sich niederlassen, kann sie diese Regionen aber sehr schnell wieder besiedeln.

Fledermausexkursion
An einem Samstag nachmittag nahmen an der von Herrn König geführten Fledermausexkursion von 1500 Mitgliedern nur 7 Wormser teil, darunter Horst Pirschel und Matthias Bösl mit drei Kindern. Das ist sehr schade. Die Tour werde ich nächstes Jahr nicht mehr ansetzen.

NABU-Projekt 2012
Der NABU lässt zwischen Rheindürkheim und Ibersheim einen großen Amphibientümpel mit einem Volumen von rund 15.000 EUR bauen. Wir informieren Sie jeweils über den neuesten Sachstand.

Schneckenfest
Das mit viel Engagement von Monika Niesen und ihrem Team angebotene Schneckenfest kam bei den Gästen sehr gut an. Die Berichterstattung in der Wormser Zeitung war gut platziert und schön geschrieben.

 
 
NABU-Informationen September bis Dezember 2011
 
   
Nistkästen Wiedehopf
Die Anbringung im Bereich der Rohrwiesen wird zunächst zurückgestellt, da es an geeigneten Bäumen fehlt.

Schneckenfest
Monika Niesen berichtet und zieht ein positives Resümee, auch dank des von ihr eingeladenen Referenten. Diese Art der Veranstaltung soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Als Thema bietet sich auch mal ein Vogel an, z.B. der Falke.

Herbstfest im Erlebnisgarten
Hier hat sicher das schöne Wetter mit dazu beigetragen, dass der NABU-Stand mit seinen vielen Helferinnen und Helfern und gut besucht und die Apfelküchlein heiß begehrt waren. Auf großes Interesse stieß der alte Herd, an dem Jürgen Korsen und Horst Pirschel unentwegt Apfelringe backten. Auch der Info -Stand wurde gut besucht.

Suche nach den Fledermäusen "Mausohren"
In rund 30 Kirchen haben die NABU-Vorstandsmitglieder nach Spuren von Fledermäusen gesucht. Nur im Dom und der evangelischen Kirche in Neuhausen konnten solche gefunden werden. Bei den Besichtigungen wurde auch geprüft, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für Fledermäuse durchführbar sind, und ob Kirchen im Rahmen der Aktion "Fledermäuse willkommen" ausgezeichnet werden können. Werner Kutz bezweifelt, dass es so viele Fledermäuse gibt, die ein Quartier suchen. Einige Kirchen seien für Fledermäuse geeignet, aber seit Jahren unbewohnt.

Seniorshaus
Werner Kutz berichtet über die Umbauarbeiten an Nistkästen. 14 Steinkauzröhren hat er umgebaut und 7 Turmfalkenkästen werden für eine Anbringung hergerichtet. Auch Kleinvogelkästen sind noch genügend da. Zusätzliche Nistkästen sind derzeit nicht nötig.

Pflege Bordsberg
Jutta Wostbrock berichtet: Insgesamt 8 Helfer haben bei herrlichem Wetter einen Großteil der anstehenden Arbeiten erledigt. Der linke Steilhang ist mal wieder übrig geblieben, dafür waren keine Kletterer anwesend und auch keine Kapazitäten mehr übrig. Die "Kür" ist deshalb natürlich ganz entfallen. Der Heimatverein ist nicht erschienen und hat auch nicht vorher abgesagt, wahrscheinlich wurde der Termin erneut vergessen.

Sandgrube Monsheim
Das war eine Überraschung, als wir uns am 05.11.2011 dem Treffpunkt zur Biotoppflege in der Sandgrube Monsheim näherten: Vielleicht hundert Fahrzeugen standen da, Menschenmassen strömten.....doch sie gingen alle nur auf einen Kunstmarkt in den Hof der Verbandsgemeinde.... Frust macht sich da breit. Man denkt, wenn doch nur jeder Hundertste Besucher bei uns mithelfen könnte, das wäre schon etwas. Man fragt sich dann auch, warum wir Wormser ein wertvolles Biotop von landesweiter Bedeutung pflegen, während die Monsheimer keine Notiz davon nehmen? Doch: Ein Monsheimer war da! Der Vater von Frau MdL Anklam-Trapp kam mit einer riesigen Axt! Die Helfer begannen, die gemähte Hangfläche abzuräumen und den Wald zwischen dieser Fläche und dem "Clematis-Hang" zu bearbeiten. 10 Personen waren wir heute mit einem errechneten Durchschnittsalter von 66 Jahren !

Artenschutz an Trafohäuschen
Dieter Kern bittet um Mitteilung, wo für die Anbringung von Nistkästen geeignete Turmstationen/Trafohäuschen stehen. Bitte bei der Auswahl auf folgende Faktoren achten: Sind die Turmstation grundsätzlich geeignet? Ist die Erreichbarkeit mit einem Hubsteiger möglich? Welche Nistkästen sind zu empfehlen? Bitte Ort, Straße und Hausnummer an den NABU mitteilen.

Japanische Delegation in den Rohrwiesen
In den Rohrwiesen und der Beobachtungshütte konnten wir eine japanische Delegation von Naturschützern begrüßen, die von NABU-Projekten sehr beeindruckt waren. Mehrere Presseartikel sind zum Besuch erschienen.

Insektenhotel Bechtheim
Die Landfrauen haben nach Entwürfen der NABU-Regionalstelle ein sehr großes, tolles Insektenhotel gebaut, das mit Beteiligung von rund 50 Bechtheimern, darunter der Ortsbürgermeisterin Frau Schick, feierlich eingeweiht wurde. Zwei Presseberichte sind dazu erschienen. Eine ganz tolle Sache! Herr Koch vom Weingut Üxkuellhof ist ein hervorragender Handwerker und kann nebenbei sehr gute Werbetafeln herstellen. Wer das Hotel nebst Infotafel anschauen möchte, kann in Bechtheim von Osthofen kommend, nach der Bahnbrücke rechts einbiegen und dann zu Fuß den Wirtschaftsweg Richtung Osten folgen.

Gundersheimer Höllenbrand
Im Bauabschnitt der Flurbereinigung Gundersheim sind 8 Steinkauzröhren und zahlreiche Steinschmätzerröhren in die Gabionen eingebaut worden, die der NABU betreuen wird. Weitere 3 Steinkauzröhren sind mit Genehmigung von RWE an den Hochspannungsmasten angebracht worden.

 
 
 
Text: Matthias Bösl